Mittwoch, 16. August 2017

Mentor



Letzte Woche war die schwerste meines bisherigen Lebens. Auf unserer Hochschule gibt es ein Mentorensystem unter den Studenten. Mein Mentor ist drei Jahre älter als ich, verheiratet und Jahrgangssprecher in dem Semester über mir. In den zwei Jahren, die wir uns nun kennen ist aus der Mentorenbeziehung eine tiefe Freundschaft geworden.

Morgen werde ich auf seine Beerdigung gehen.

Vor zwei Jahren kannte ich gerade einmal seinen Namen und wusste, dass er zu den wenigen Studenten hier gehört, die älter sind als ich. Ich weiß noch wie ich ihn fragte, ob er mein Mentor werden wolle. Er fragte, ob es etwas Akutes gebe über das ich sprechen wolle. Ich verneinte. Mir ging es gut. Aber man weiß ja nicht ob das so bleiben wird. Und wenn es mir dann mal schlecht geht, will ich vorbereitet sein. Ich will jemanden zum Reden haben und nicht erst dann anfangen mir jemanden zu suchen.

Es wirkt wie bittere Ironie. Jetzt wäre das erste Mal gewesen, dass ich jemanden gebraucht hätte.
Als ich die Todesnachricht am Samstag hörte, wollte mein Verstand nicht verstehen, was ihm eben mitgeteilt worden war. Ich ging zurück an meinem Arbeitsplatz in der Bibliothek. Dabei passierte ich den Tisch meines Mentors. Bücher und Laptop lagen dort. Es sah so aus, als ob er gerade kurz weg war um sich einen Kaffee zu gönnen. Ich verstand noch nicht, dass diese Bachelorthesis nie fertig werden würde. 

Auf den Schock am Samstag folgte Trauer am Sonntag. Ich traf mich am Morgen mit seinem Semester. Mein Verstand begriff noch immer nicht was geschehen war, aber mein Herz war überflutet von Trauer. Ich wusste, dass es nun richtig war mich dieser Trauer zu stellen und mich ihr hinzugeben. Ich würde mich dem stellen müssen. Am Mittag überlegte ich, ob ich meine Eltern oder Freunde anrufen sollte, um zu erzählen was geschehen war, um zu erzählen wie es mir ging. Allein bei dem Gedanken dies zu tun, brach mir die Stimme weg. Am Nachmittag wurde ich krank.
Als ich am Montag beim Arzt war, um mich krankschreiben zu lassen, musste ich aussprechen was geschehen war. Ich Es war wie ein erstes Eingeständnis, dass das, was ich gehört hatte, tatsächlich real war. Im Laufe der Woche folgten noch weitere Eingeständnisse dieser Art.
Wir trafen uns nun jeden Morgen um zu erzählen wie es uns geht und miteinander zu beten. Das tat gut und half.

Mittlerweile habe ich seinen Tod akzeptiert. Die Verarbeitung ist noch lange nicht vorbei, aber der Alltag hat mich wieder. Ich habe viel nachgedacht und mich selbst ein Stückchen besser kennengelernt. Ich werde noch lange an den 05.08.2017 und die darauffolgenden Tage denken.
Hätte ich vor zwei Jahren gewusst welche emotionalen Tiefen ich durch den Beginn dieser Freundschaft entdecken würde… ich hätte nicht anders gehandelt. Es war die Zeit wert.

Dinge die sich in mir verändert haben:
       -Ich habe keine Angst vor Beerdigungen mehr. So makaber es klingt. Ich freue mich darauf. Nicht weil ich froh bin, sondern weil ich mich verabschieden kann. Für diese Gelegenheit bin ich dankbar.
-          - Ich habe keine Berührungsängste mit Menschen in tiefer Trauer mehr – auch nicht, wenn es sich um Angehörige handelt.
-          - Ich fühle mich erneut bestärkt in der Priorität Familie vor Gemeinde.
-          - Ich habe einen neuen Vorsatz getroffen: Wenn ich einmal heiraten sollte, will ich mit meiner Frau darüber reden was passieren soll, wenn jemand von uns vorzeitig stirbt.

Bizarres: Ich spiele seit ein paar Monaten ein Onlinekartenspiel. Etwa alle 60 Spielstunden bekommt man eine von 16 Karten des höchsten Seltenheitsgrades. In besagter Woche habe ich solche eine Karte bekommen. Sie hatte den Namen „Tod“. Daraufhin habe ich das Spiel abgebrochen.

Dienstag, 6. Mai 2014

Zwischenbilanz

Es ist unglaublich wie die Zeit vergeht. In den letzten Jahren haben ich oft insgeheim davon geträumt an einen anderen Ort zu ziehen und nochmal neu anzufangen, einen eigenen Lebensstil zu entwickeln und "Projekte" zu beginnen die erst möglich werden wenn man nicht mehr zu Hause wohnt.
Im letzten September war es dann so weit und ich bin tatsächlich ausgezogen. Gerade mal 30 km von meinem ursprünglichen Wohnort entfernt habe ich Arbeit und eine Wohnung gefunden. Ursprünglich wollte ich noch weiter weg, aber im Nachhinein hat sich das als sehr gute Entfernung erwiesen.
Dafür habe ich das (vermutlich) einmalige Angebot abgelehnt in eine WG zu ziehen in die ich schon lange rein wollte.
Der Plan war bewusst einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, selbstständiger zu werden und zu der Version meiner selbst zu werden von der ich die letzten Jahren insgeheim geträumt habe.
Nach 2 bis 3 Jahren wollte ich dann entscheiden, ob ich wieder zurück in meine Heimatstadt ziehen möchte und wie es weitergehen soll.


Die meisten meiner Ideen für ein neues Leben bin ich angegangen. Der anfängliche Motivationschub meinen Leben Stück für Stück näher an mein Ideal zu bringen ist verloren gegangen und alle begonnenen Veränderungen an meinem Lebensstil haben sich mittlerweile wieder in Luft aufgelöst. Es ist ziemlich deprimierend das so zu schreiben, aber ich will der Wahrheit in die Augen schauen.

Durch das Leben alleine in einer fremden Stadt bin ich natürlich selbstständiger geworden. Aber auch hier kann ich ein dickes Haar in der Suppe finden. Das Leben in einer eigenen Wohnung unterscheidet sich eigentlich kaum von einer Woche Sturmfrei im Haus meiner Eltern. Damit bin ich auch vorher sehr gut zurechtgekommen und auch nach über einem halben Jahr fühlt es sich genauso an.
Auf meiner Arbeit sieht das schon ganz anders aus. Am Anfang habe ich mich sehr darauf konzentriert bloß keinen Fehler zu machen, weil diese sofort eine Menge Ärger mit sich bringen. (Hier haben die Wörter Schuld und Vergebung nochmal ganz neue Bedeutung für mich gewonnen. Ich habe mich noch NIE in einem so unbarmherzigen Umfeld bewegt). Diese Angst konnte ich mit der Zeit abbauen und ich lernte wie es ist, wenn einem Menschen (Vorgesetzte, Kollegen, Kunden, eigene Ansprüche) immer gleichgültiger werden. Eine charakterliche Entwicklung meinerseits die mir überhaupt nicht gefällt, aber wohl notwendig war um hier zu überleben.
Nun treffe ich (selbst-)ständig Entscheidungen aufgrund unzureichender Informationen, ohne Absprache aller Beteiligten und frage mich ob dies wirklich die Selbstständigkeit ist, die ich bei anderen Menschen so oft bewundert habe.

In vier Monaten endet mein Arbeitsvertrag. Wahrscheinlich wird er verlängert, aber mir stellt sich trotzdem die Frage wie es weitergehen soll. Da habe ich eigentlich nur eine leise Ahnung....

Eine Idee will das jedenfalls nicht nennen.



P.S. Das klingt jetzt sehr negativ, aber bevor sich jetzt jemand sorgt ich könne in eine Depression rutschen: Es sind auch viele, kleine gute Dinge passiert. Und aus den schlechten Dingen konnte ich auch etwas lernen. ;)




Dienstag, 29. Oktober 2013

kurzes update

Liebe Leser,
Meinung entsteht immer aus einem Kontext. - Der hat sich mittlerweile bei mir sehr verändert. Damit ich meine Gedankengänge besser einsortieren kann möchte ich kru aufzählen was in den letzten Monaten passiert ist:

Ich habe mein Studium mit viel Not, Elend und einer akzeptablen Note beendet. Parallel habe ich bei einem Glaubensgrundkurs mitgearbeitet. Danach hab ich zwei Wochen jemanden beim renovieren geholfen, drei Wochen Urlaub gemacht, eine Woche mein Zimmer entrümpelt, dann eine Bewerbung geschrieben und eine Woche später Bewerbungsgespräch, Jobzusage, Wohnungsbesichtigung, Mietvertrag und Umzug abgewickelt. Jetzt arbeite ich bereits seit über einem Monat in einer neuen Stadt.
Nach 8 Jahren Jugendleiter habe ich mit dieser Tätigkeit aufgehört, aber gleich ein neues Projekt gefunden in das ich alle meine Kreativität und Motivation hineinstecken kann.
Diese Jahr haben wir angefangen alle 3-4 Monate einen besonderen Godi meiner alten Gemeinde zu organisieren.Vorletzte Woche hat der 3. Godi dieser Art stattgefunden.

Dienstag, 13. August 2013

Wahrheit

Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, denn ich bin die Wahrheit und das Leben. Einen anderen Weg zum Vater gibt es nicht. Wenn ihr mich kennt, werdet ihr auch meinen Vater kennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.«
Johannes 14,6+7

Es wird wenig Bibelverse geben die dem heutigen Zeitgeist dermaßen auf die Füße treten. Ich glaube nicht, dass dies vor 2000 Jahren anders war, aber naja. Lasst mich über heute reden. In meinem letzten Beitrag habe ich bereits über "den Weg" geredet. Den Weg über Jesus zu Gott ohne Christentum und Kirche zu gehen scheint intellektuell machbar zu sein und stellt daher kaum noch eine nennenswerte Provokation dar. Bei der Wahrheit sieht das schon anders aus.
Ehrlich gesagt verstehe ich die Gleichung Wahrheit = Jesus (also eine Person) nicht ganz, weil Wahrheit ist für mich eine Bewertungskathegorie. Etwas stimmt, ist richtig oder eben wahr. Das ist der Gegensatz zu Lügen/Fehleinschätzungen/Halbwahrheiten oder realitätfernen Wahrnehmungen.
Man kann den Begriff "Wahrheit" in Vers 6 wohl auch mit "wahrhaftig" übersetzen. Jesus ist dermaßen wahrhaftig - was er sagt und tut ist so von Wahrhaftigkeit durchdrungen - dass er quasi Wahrheit mit seinem ganzen Wesen verkörpert. Dieses Gedankengang bekomme ich mit meinem Verstand geregelt und ich denke damit lässt sich auch arbeiten.*
Die Provokation liegt heutzutage vor allem darin, dass es so etwas wie Wahrheit im spirituellen Kontext überhaupt gibt. Dann auch noch zu behaupten man kenne diese Wahrheit, weiß (nicht glaubt) das sie richtig ist und daraus folgert, dass die anderen falsch liegen wirkt so unglaublich arrogant, abgehoben und dreist, dass viele schon schockiert sind, wenn sie mitbekommen, dass es Menschen gibt die solch eine Meinung vertreten.
Ich bin noch daran mich an diese Weltsicht, die eine Existenz von Wahrheit leugnet zu gewöhnen. Ich bin mit der Überzeugung groß geworden, dass es so etwas wie richtig und falsch gibt und der Mensch in der Lage ist beides voneinander zu unterscheiden. Natürlich werden dabei Fehler gemacht, aber das Konzept von richtig und falsch im spirituellen Kontext für ungültig zu erklären wirkt auf mich einfach nur.... dumm. Das irritiert mich sehr, weil ich die allerwenigsten Menschen die ich kenne als dumm bezeichnen würde. Vielleicht kann man dieses Phänomen damit erklären, dass sich diese Menschen bisher nur mit der Wahrheitsuche, nicht aber mit der Wahrheit - also Jesus - auseinandergesetzt haben und in Folge dessen auf andere Schlussfolgerungen kommen.






*Anmerkung: Ich will damit die angesprochene Gleichung nicht für ungültig erklären. Gott ist mit Sicherheit größer als mein Verstand, aber ich kann nur mit dem arbeiten was ich habe. Für mich bekommt Jesus eben durch diese Verse seinen etwas (im positiven Sinne) mysteriösen Zug.

Dienstag, 9. Juli 2013

Der Königsweg

Es ist soweit. Gestern hatte ich meine letzte Prüfung. Als ich mich gerade zu Bahn aufmache um nach Hause zu fahren werde ich von einer Kommilitonin angesprochen, die auch eben ihr Kolloquium bestanden hat. Wir haben uns im Laufe des Studiums nur flüchtig kennengelernt. Abgesehen von ihrem Namen (ich werde sie hier einfach mal Lena nennen), weiß ich von ihr nur, dass sie gläubig ist und meine Gemeinde als gefährliche Sekte einstuft - einen Vorwurf mit dem sie mich nie konfrontiert hat.
Es entwickelt sich ein Gespräch über Glauben, Spiritualität, Gott und sozialpädagogische Modelle. Ich würde Lena als evangelische Buddistin mit vielen esoterischen Teilelementen bezeichnen. Auch wenn es in Deutschland schon fast normal zu sein scheint sich seine Glaubensüberzeugungen selbst zusammenzubasteln verwirrt mich diese Art der Spiritualität jedes Mal neu. Ich höre sehr viel zu und versuche ihren Glauben nachzuvollziehen. Weil mir diese Art von Überzeugungen, die jegliche Praktiken, Schriften, Erlebnisse und Überzeugungen anderer Glaubensrichtung mühelos ins eigene Konstrukt aufnimmt mittlerweile ganz gut bekannt ist, komme ich recht schnell auf den Absolutheitsanspruch, den Jesus für sich in Anspruch nimmt zu sprechen. Sie bezeichnet Jesus als den "Königsweg" zu Gott. Alle anderen Wege führen aber auch zu ihm. Ich höre immer noch sehr viel zu und sage zwischendurch womit ich nichts anfangen kann und was ich gut finde. Als wir auf den Teufel zu sprechen kommen erzählt Lena mir voller Überzeugung, dass Gott und Teufel die gleiche Person seien... Das Gespräch geht noch weiter. Trotz unserer Differenzen versucht sie (fast immer erfolgreich) meine Überzeugungen in ihre einzubauen. Gegen Ende des Gesprächs schießt mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf: Sie hat viel mehr Fragen als Antworten. Ich habe zwar auch noch offene Frage, die entscheidenen Antworten aber schon gefunden - sie nicht. Nach knapp drei Stunden schlägt sie ein Experiment vor: Sie möchte, dass wir gleichzeitig, füreinander beten. Jeder soll ein Anliegen nennen. Nichts materielles, sondern etwas, dass wir uns tief im inneren wünschen. Ich bin mir etwas unsicher. Lena und mir ist klar, dass ich zu Jesus beten werde. Zu wem Lena beten wird ist mir nicht klar. Die Gelegenheit für Lena beten zu dürfen will ich mir aber nicht entgehen lassen. Während ich noch überlege welchen Wunsch ich nennen soll, schreibt sie ihr wichtigstes Anliegen auf:
"geistige, seelische und körperliche Freiheit - Tun durch Gott in meinem jetzigen Körper [sie glaubt an Wiedergeburt] & Wegfall von allem Belastenden was mich von Gott fernhält"
Ich überlege immer noch was ich mir wünsche soll. Als ich Lena sage, dass ich das was auf ihrem Zettel steht bereits habe ist sie zum ersten Mal in unserem Gespräch sichtbar überrascht und ein wenig irritiert. Schließlich nenne ich meinen Wunsch: 20 Gäste am Abend beim Schnupperabend vom Alphakurs.

Auf dem Weg nach Hause überlege ich was Gott wohl von diesem Experiment hält. Ich weiß es nicht und entschließe mich die Situation in Gottes Hände zu legen. Er kennt Lena, er liebt Lena und er weiß am besten was passieren muss.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Erwachsen

Eines Tages wachst du auf und bist erwachsen... Was also tun angesichts dieser unerwarteten Entwicklung?!
 Rückseite der Mangareihe GTO

Ich bin jetzt 24 und stehe nur wenige Woche vor dem Abschluss meines Studiums. Eigentlich sollte ich gerade an meiner Bachelor-Thesis schreiben, aber irgendwie ist gerade keine Luft drin. Daher habe ich beschlossen die Arbeit beiseite zu legen und hoffe, dass sie sich von alleine erledigt. Ich guck später nochmal, ob sich was getan hat....
Jedenfalls wird dieses Elend bald vorüber sein und ein neuer Lebensabschnitt wird beginnen. Noch habe ich keine Ahnung wohin mein Weg führen wird. Mein aktueller Plan: Endlich von zu Hause ausziehen (längst überfällig). Am liebsten in eine WG. Die Stadt ist egal. In eine Partei reinschnuppern und ein bisschen politisch engagieren kann ich mir auch ganz gut vor stellen. Falls ich meine Stadt und damit auch Familie, Freunde und Gemeinde verlassen sollte habe ich die Chance eines Neuanfangs. Ein Gedankenspiel das ich bereits seit Jahren immer wieder spiele. Schwer zu leugenen welchen Reiz diese Idee für mich hat.
Neben der Erkenntnis, dass ich immer noch keinen Ahnung habe was für einen Beruf ich eigentlich ausüben möchte, kommt ein zweiter Gedanke langsam aber sicher an die Oberfläche: Ich werde erwachsen. Ich muss zunehmend Entscheidungen treffen die massive Auswirkungen auf mein Leben haben werden - und ich werde alle Konsequenzen tragen müssen. Ein Privileg mit Risiken.
Der Anteil an Kindern und Ehen in meinem Freundeskreis wächst zunehmend. Obwohl das für mich noch unendlich weit entfernt scheint, wird mir klar, dass auch ich irgendwann für mehr Verantwortung tragen werde müssen als nur für mich selbst. (Ich weiß der Satz ist doof, aber ich hoffe man versteht was ich meine) Als ein Studienkollege mir erzählt, dass ich mit einer Zusatzausbildung (?) zum Therapeuten mein zukünftiges Gehalt mehr als verdoppeln kann, komt mir der Gedanke das Geld ja vielleicht doch nicht so unwichtig ist. Nach etwa einer Woche frage ich mich was aus meinen alten Idealen geworden ist. Theologie des Genug usw.

Erwachsen zu werden ist irgendwie ganz schön schwer. Der Protagonist aus dem Zitat am Anfang beschließt Lehrer zu werden - also das werde ich sicherlich nicht machen.

Samstag, 2. März 2013

Sünde, Strafe, Gnade, Ermahnung und Gemeindezucht

Ich werde wohl in näherer Zukunft zu keine ausführlichen Artikel veröffentlichen. trotzdem gibt es natürlich Themen die mich beschäftigen. Weil ich Euch aber trotzdem daran teilhaben lassen möchte, habe ich mich beschlossen einfach ein Inhaltsverzeichnis des nicht geschriebenen Artikels zu verfassen. Wer Lust hat kann gern einen Kommentar schreiben. Ich hab ja schließlich Spaß am Dialog ;-)

  • Was ist Sünde?
  • Was sind natürliche Konsequenzen von Sünde?
  • Wenn Täter auch Opfer sind. Sollen Sünden bestraft oder die Leidtragen unterstützt werden?
  • Jesu Umgang mit Sündern
  • Benennung von Sünde und das Recht zu Ermahnen
  • Aufruf zur Umkehr
  • Unterschiede in Anspruch und moralischen Vorstellungen bei/an Christen und Nicht-Christen
  • Kirche als Gemeinschaft bekennender Sünder


Ein weiteres interessantes Thema ist das Verhältnis von Gläubigen zu Andersgläubigen am Beispiel der Weisen aus der Weihnachtsgeschichte und der Samariterin am Brunnen.