Ein Fehler, den ich wohl noch öfters begehen werde, ist in einem Post anzukündigen, was ich als nächstes schreiben werde. Man will einfach nichts mehr schreiben, bevor man nicht seine Ankündigung erfüllt hat. Um wieder meine Freiheit zu erlangen, will ich nur kurz erläutern worum ich schreiben wollte.
In der letzten Zeit habe ich oft das Gefühl gehabt mein (geistliches) Leben nicht meistern zu können. Zum einen weil ich die Erwartungen anderer nicht erfüllen kann, zum anderen, weil ich immer noch nicht wirklich weiß, wie denn nun ein christliches Leben aussieht. Getröstet hat mich der Gedanke, dass es eine geniale Idee Gottes war, dass man Scheiße so gut als Dünger verwenden kann. Es ist daher umso leichter aus einem Leben in dem viel Mist gebaut wurde, viel gutes hervorzubringen.
Gott sei dank schildert, die Bibel die Menschen genauso wie sie sind, und so konnte ich 3 Personen finden, die ähnliche Probleme hatten. Alle 3 haben mit Gott gelebt und dennoch hat man den Eindruck, sie haben die ganze Sache doch nicht so ganz verstanden. Weißt du wen ich meine?
Der erste ist der Bruder des verlorenen Sohnes, er ist der Einzige der dreien, der seinen "Fehler" nicht erkennt und unzufrieden weiterlebt. Er ist jedeglich der Beweis dafür, dass man mit Gott leben kann ohne sein Leben zu genießen. Ich weiß jetzt nur nicht, ob mich das beruhigen oder beunruhigen soll.^^
Der zweite ist Nikodemus. Er stellt Jesus viele Fragen, versteht, aber die Antworten nicht. (Was nicht heißt, dass das immer so blieb.)
Der dritte ist der reiche Jüngling. Er ist sehr gläubig und führt auch ein frommes Leben, wahrscheinlich geht es ihm eh ganz gut, und dennoch beschleicht ihn das Gefühl, dass ihm irgendwas fehlt. Die Antwort erschüttert ihn und der Leser denkt am Ende, dass der Jüngling sein Leben nicht ändern wird. Das ist auch durchaus möglich. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass der junge Mann einfach ein wenig Zeit braucht um mit sich zu kämpfen. Im Prinzip wissen wir nicht, ob er seinen Besitz verkauft oder nicht. Vielleicht war er später einer der ersten Christen Israels.
Und mit wem kannst du dich identifizieren?
Samstag, 27. September 2008
Montag, 22. September 2008
Rückblick auf 6 Wochen Zivildienst
Meine Lebenssituation ist derzeit sehr belastend, weil meine neue Zivistelle sehr an meinen Kräften zehrt. Die Menschen brauchen alle Liebe, Nerven und Geduld die ich ihnen geben kann. Gleichzeit habe ich wesentlich weniger Freizeit und muss am auch Wochenende arbeiten (jedes 2.). Dazu kommt oft zu wenig Schlaf, selbstgemachter Druck und fast täglich ein paar Stunden Stress.
Versteht mich nicht falsch ich mag meine Zivilstelle und bin mir recht sicher, dass ich in der Zeit, die vor mir liegt um einiges reifer werden würde. Damit das alles jetzt nicht zu negativ klingt, will ich der Vollständigkeit halber die positiven Dinge auch aufzählen:
-Ich nehme meine freie Zeit viel bewusster wahr.
-Ich werde nach dieser Zeit wesentlich belastbarer sein.
-Ich werde immer selbstständiger.
-Wenn ich mal heiraten werde, wird meine Frau sehr dankbar sein, da ich hier viele Aufgaben, die man in einem eigenen Haushalt machen muss, zu bewältigen bzw. schneller zu bewältigen.
-Ich weiß wie es ist, einen rein Diakonischen Beruf auszuüben.
-Ich erinnere mich an viele lustige Gegebenheiten mit den alten Menschen denen ich diene
-Diese Liste wird sicherlich noch länger werden.
Trotz allem ist das eine harte Zeit und ich werde froh sein wenn sie um ist. Gottesdienste und andere bewusste Zeiten mit Gott, sind jetzt lebensnotwendig geworden. Ich würde nicht sagen, dass es mir besonders gut geht, aber ich bekomme gerade genug Kraft von IHm, um die Aufgaben zu erledigen, die mir gestellt werden.
Und dennoch leiden andere Aufgaben, die ich sonst in meiner Freizeit erledige in einen gewissen Maß an meinem Zustand. Irgendwie hat mein Selbstwertgefühl in letzter Zeit ganz schön gelitten und ich habe oft das Gefühl mein Leben nicht richtig auf die Reihe zu bekommen. Doch dazu mehr in meinem nächsten Post.
Versteht mich nicht falsch ich mag meine Zivilstelle und bin mir recht sicher, dass ich in der Zeit, die vor mir liegt um einiges reifer werden würde. Damit das alles jetzt nicht zu negativ klingt, will ich der Vollständigkeit halber die positiven Dinge auch aufzählen:
-Ich nehme meine freie Zeit viel bewusster wahr.
-Ich werde nach dieser Zeit wesentlich belastbarer sein.
-Ich werde immer selbstständiger.
-Wenn ich mal heiraten werde, wird meine Frau sehr dankbar sein, da ich hier viele Aufgaben, die man in einem eigenen Haushalt machen muss, zu bewältigen bzw. schneller zu bewältigen.
-Ich weiß wie es ist, einen rein Diakonischen Beruf auszuüben.
-Ich erinnere mich an viele lustige Gegebenheiten mit den alten Menschen denen ich diene
-Diese Liste wird sicherlich noch länger werden.
Trotz allem ist das eine harte Zeit und ich werde froh sein wenn sie um ist. Gottesdienste und andere bewusste Zeiten mit Gott, sind jetzt lebensnotwendig geworden. Ich würde nicht sagen, dass es mir besonders gut geht, aber ich bekomme gerade genug Kraft von IHm, um die Aufgaben zu erledigen, die mir gestellt werden.
Und dennoch leiden andere Aufgaben, die ich sonst in meiner Freizeit erledige in einen gewissen Maß an meinem Zustand. Irgendwie hat mein Selbstwertgefühl in letzter Zeit ganz schön gelitten und ich habe oft das Gefühl mein Leben nicht richtig auf die Reihe zu bekommen. Doch dazu mehr in meinem nächsten Post.
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