Heute hab ich mich in ein Seminar mit dem Titel "Führungs- und Organisationspsychologie" eingeschrieben. Dabei wurdeauch thematisiert wie sich die Aufgaben eines Leiters in den letzten Jahren verändert haben (aufgrund der Veränderungen von Organisationsstrukturen). Dabei kamen wir kurz auf Barack Obama zu sprechen. Das Volk will demokratisch eine demokratische Regierung wählen. Gleichzeitig kritisieren Volk und Medien den Präsidenten dafür, dass er seinen Willen nicht 100% durchsetzen kann und werfen ihm mangelnes Führungs- und Durchsetzungsvermögen vor. Die eigentliche Tätigkeit hat mitdem Bild das man von Außen hat nicht mehr viel zu tun.
Ein Phänomen das gar nicht so selten ist wie man vielleicht meint.
Ich musste an meine Erwartungen an meine Kirchengemeinde denken. Von "der Gemeinde" erwarte ich eigentlich recht wenig. Wörter wie Stress, schwerfällig, leblos, Frust kommen mir in den Sinn. Von den Menschen die ich dort begegne halte ich wiederum sehr viel und traue ihnen auch sehr viel zu wenn es mal hart auf hart kommen sollte. Eine Spannung die ich weder erklären noch beseitigen kann. Liebe zum Menschen, aber Enttäuschung von Effizienz, Struktur und Ausrichtung??? Das Gefühl, dass es eben nicht hart auf hart kommt, weil man sich mehr mit Organisation als mit einem lebendigen Gott beschäftigt und Gemeinde gar nicht zeigen kann, dass sie Gemeinde ist.
Zuneigung zu den Menschen und werdene Abneigung zur Gruppe sind eine verwirrende Sache.
Könnte aber erklären warum immer weniger aus meiner Generation die Jugendgruppe und Gottesdienst besuchen und sich umso mehr privat treffen.
Dienstag, 22. März 2011
Mittwoch, 2. März 2011
Februarrückblick
Der Februar ist vorbei. Ein Monat Ferien. Ein Monat voller schöner Erlebnisse. Ich habe viele Gesichter wieder gesehen, die viel zu selten sehe. Ein alter Schulfreund, meine Pateneltern und ein paar nette Menschen aus Goch gehören beispielsweise dazu.
Mein Februar wurde hauptsächlich von zahlreichen to-do-Listen bestimmt. Dort schrieb ich alles nieder was ich alles schönes machen kann und was ich alles mal tun sollte.
Das führte zwar dazu, dass ich mehr gemacht habe als in den letzten Semesterferien doch beschleicht mich das Gefühl, dass ich in diesen Ferien nicht sehr gut mit mir selbst umgegangen bin.
Wenn ich die Liste ignoriere spiele ich den ganzen Tag PC oder gucke Smallville.
Wenn ich die Liste beachte so habe ich die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht die Hälfte von dem mache was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Zudem werden die angenehmen Punkte auf der Liste (wie z.B. „Buch lesen“) plötzlich zu Aufgaben die mich drängen erledigt zu werden. Da hat man noch weniger Lust das Buch anzufangen.
Wie dem auch sei, mein Wunsch nach einem geregelten Studienalltag wächst von Tag zu Tag und ich schäme mich fast, selbst an meinem Ferien etwas auszusetzen. Habe ich verlernt das Leben zu genießen wie ich es ständig Anderen empfehle die unter all dem Leiden was sie nicht machen?
War wieder mal hilfreich zu lesen was man selber so schreibt.^^
Mein Februar wurde hauptsächlich von zahlreichen to-do-Listen bestimmt. Dort schrieb ich alles nieder was ich alles schönes machen kann und was ich alles mal tun sollte.
Das führte zwar dazu, dass ich mehr gemacht habe als in den letzten Semesterferien doch beschleicht mich das Gefühl, dass ich in diesen Ferien nicht sehr gut mit mir selbst umgegangen bin.
Wenn ich die Liste ignoriere spiele ich den ganzen Tag PC oder gucke Smallville.
Wenn ich die Liste beachte so habe ich die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht die Hälfte von dem mache was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Zudem werden die angenehmen Punkte auf der Liste (wie z.B. „Buch lesen“) plötzlich zu Aufgaben die mich drängen erledigt zu werden. Da hat man noch weniger Lust das Buch anzufangen.
Wie dem auch sei, mein Wunsch nach einem geregelten Studienalltag wächst von Tag zu Tag und ich schäme mich fast, selbst an meinem Ferien etwas auszusetzen. Habe ich verlernt das Leben zu genießen wie ich es ständig Anderen empfehle die unter all dem Leiden was sie nicht machen?
War wieder mal hilfreich zu lesen was man selber so schreibt.^^
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