Freitag, 1. Juli 2011

Es bewegt sich was

Einer der Punkte die ich sehr an meiner Ortsgemeinde schätze, ist dass sie nie still steht und sich stetig verändert. Auch wenn mir vieles oft sehr zäh erscheint. In der Jugendgruppe erleben wir nun das zweite Jahr in Folge in dem einige und zum teil auch tragende Leute, die Stadt (oder das Land) verlassen um die Welt besser kennen zu lernen. Für die Übriggebliebenen eine merkwürdige Situation. Mal sehen wie viel von uns im Oktober noch übrig sind. Dafür haben wir ab September einen neuen Jugendreferenten der sich dann um die letzten fünf von uns kümmern darf....
Doch meine Generation ist nur eine von vielen in meiner Gemeinde. Und in der beobachte ich mich Freude wie das Thema Diakonie sich der Praxisumsetzung immer weiter nähert. Ich wage zu behaupten, dass spätestens im ersten Quartal 2012 die ersten Gehversuche gemacht werden.
 (Das könnte eventl. erhebliche Auswirkungen auf die Gruppenzusammensetzung unserer Jugend haben. Spannend)
Heute Abend habe ich mich mit einer Freundin (und sporadischer Besucherin der Jugend) über ihren geplanten Afrikaaufenthalt geredet. Das Gespräch erinnerte mich an eine Regel mit der ein anderer Freund ebenfalls vor seinem Flug nach Afrika Bekanntschaft gemacht hat: Wenn du dem Teufel gefährlich wirst, wirst du ihn zu spüren bekommen.

Um den Sack zu zubinden. Wenn meine Gemeinde sich durch Diakonie mit dem Teufel anlegt wird es zum Kampf kommen. Einen Kampf der nur mit Jesu Hilfe zu gewinnen ist. Der Kampf hat noch nicht begonnen aber ich gehe davon aus, dass es bald in unserer Gemeinde nicht mehr so friedlich sein wird.
Daher: Beten, beten, beten!!!!


P.S. Und wenn Ihr schon mal dabei seid - denkt an die Freundin, die nach Afrika will.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Vertrauen

Mittelweile hab ich schon Matthäus durch. Es liest sich viel besser als Mose. Auch wenn ich ein paar Stellen ziemlich krass finde.
Besonders aufgefallen ist mir welche Bedeutung Jesus dem Vertrauen immer wieder gibt.
Vermutlich werde ich in einem meiner nächstes Einträge nochmal darauf eingehen. Was denkt Ihr wie wichtig Vertrauen ist. Man hört ständig das Zweifel ok ist (ist es auch, ich denke Gott kommt damit klar), aber die Wichtigkeit von Vertrauen lässt sich trotzdem kaum bestreiten. Lässt sich sicherlich auch eine Heilungstheologie draus ableiten.

P.S. Der einzige Name der im Stammbaum zwei Mal vorkommt ist Jakkob. Jakob, der Stammvater der 12 Stämme Israles hatte zwei Frauen. Der Erstgeborene der ersten Frau war Juda. Der Erstgeborene seiner Zweiten war Josef. Der zweite Jakob hatte auch einen Sohn. Der hießt Josef und heiratete eine Frau Namens Maria.
Einer der vielen Parallelen zwischen dem Volk Israel und dem Leben Jesu. Die Geschichte beginnt von vorn.

Mairückblick

Da hab ich doch glatt einen Monatsrückblick vergessen. Der Juni ist gerade mal 9 Tage alt und ich habe schon Schwierigkeiten zu sagen,  was denn nun im letzten Monat los war. Aber wofür hat man einen Terminkalender?

Ich war auf dem Jugendplus-Kongress von Willow Deutschland. Besonders viel hab ich nicht davon erwartet (gewöhne mich langsam an Kongresse und kann die Begeisterung nicht mehr so teilen.)
Ich beobachte die Entwicklung der Freikirchen zu mehr Diakonie mit gespanntem Herzen und freue mich auf die Zukunft. Am wichtigsten war für mich die Erkenntnis, dass Jesus für mich gestorben ist. Bisher hätte ich formuliert: "Er ist für meine Schuld gestorben." Also Ostern als Bekämpfung der Sünde.
Vielleicht ist es Haarspalterei, aber den Kampf gegen Sünde kann man auch unabhängig von mir sehen.
Das ist ein Perspektivwechsel. Jesus ist für mich gestorben, weil mich liebt und Interesse an mir hat. Sünde ist lediglich das Hindernis, dass zu diesem Zweck beseitigt werden musste.

Meine dreimonatige Behandlung beim Arzt ist vorbei. Allerdings geht es mir mittlerweile genauso wie vorher.
Mein bester Freund ist nach Afrika geflogen um dort Zivi zu machen. Irgendwie ein komisches Gefühl.

Am letzten Maiwochenende war ich mit einem Seminar von der FH aus wandern. Die Zeit war sehr schön und ich habe festgestellt, wie angenehm es sein kann mit Agnostikern über den Glauben zu reden.

Am 30.  Mai habe ich dann auch das AT geschafft (wisst Ihr ja schon ). Ich bin echt froh die Mose Bücher hinter mir zu haben (Genesis und Exodus war ja noch ok, aber der Rest war wirklich ein mühsamer Kampf)

Den Mai über war ich gar nicht in der SMD. Irgendwie komisch, aber auch angenehm das nicht-verpflichtet-sein zu genießen.

Montag, 30. Mai 2011

AT ist durch!!!

Vor ca. 2 Jahren habe ich einen neuen Anlauf unternommen die Bibel komplett durchzulesen. Heute bin ich endlich mit dem Alten Testament durch. *freu*

Freitag, 20. Mai 2011

Fragen über Fragen

Mein Leben zu beschreiben fällt mir im Moment sehr schwer. Ich kann auch nicht wirklich sage, wie es mir geht. Es ist ein hin und her aus Stress, zu viel vergeudeter Zeit, erfreulichem und nervigem.

Es gibt vieles über das ich hier gerne schreiben würde, doch irgendwie komme ich nicht dazu mich mit den einzelnen Themen intensiver zu beschäftigen. Dennoch will ich hier mal ein paar Fragen festhalten.
Vor einer Ankündigung die einzelnen Punkte hier zu behandeln werde ich mich hüten.

Fragen:
1.Was genau ist eigentlich geistliches Wachstum?
2. Wie ist Jesus mit Obdachlosen umgegangen? Hat er sie anders behandelt als andere?
3. Bei welchen Aktivitäten fühle ich mich lebendig?
4. Wie kann es sein, dass es mir objektiv gut und subjektiv schlecht bzw. neutral/gleichgültig/normal/emotional abgestumpft geht? (hab kein passendes Wort gefunden)
5. Wie christlich sind Büchertische?
6. Was genau haben die zwölf Apostel in Lk 9, 2 den Leuten erzählt? Von Ostern und Pfingsten wussten sie jedenfalls noch nichts.

Themen:
7. Unsere Kirchen begeistern sich immer mehr für Diakonie. Was kommt da eigentlich auf uns zu? Ein kleines Statement eines kleinen Studenten.


Wer sich inspiriert fühlt ist herzlich dazu eingeladen in seinem blog etwas über eines der Themen zu schreiben. Ich werde es mit großem Interesse lesen.
Bis dann.

Montag, 2. Mai 2011

Aprilrückblick

Der April ist vorbei und ich stehe nun schon seit elf Wochen unter Medikamenten. Ich bin gerade mal 22 und denk schon so viel über meine Gesundheit nach. Irgendwie gefällt mir das nicht.
Von meiner Ärztin habe ich ein Sing- und Küssvetbot bekommen.

Das Semster verlief bisher leider nicht so wie ich es mir gewünscht hätte. Anfang April musste ich erfahren, dass ich eine der Klausuren im Januar nicht bestanden hatte. Unser Studienaufbau ist recht kompliziert, daher spare ich mir die Einzelheiten. Am Ende musste ich jedenfalls vier Seminare absagen. Jetzt habe ich offiziell nach 12 Stunden FH pro Woche. Real nur noch acht Stunden.
Ich habe mich Gefühlt als würde man mir den Boden unter den Füßen wegziehen und war ziemlich niedereschmettert.

Meine Verhältnis zu Gott hat darunter sehr stark gelitten. Ich verstehe Gott einfach nicht bin hin und wieder richtig wütend auf ihn.

Mitte April hatten wir unser Festessen mit der Jugendgruppe. Wir waren 26 Jugendliche. Das ist eine super Zahl, wenn man bedenkt, dass wir die letzten zwei Monate selten mehr als sechs waren. Vom Essen waren alle begeistert, die Stimmung war gut und ich hatte den Stress in der Vorbereitungszeit sehr genossen. Dennoch wusste ich beim einschlafen nicht, ob ich den Abend als Erfolg verbuchen sollte.
Meine (wirklich sehr kurze) Andacht/Begrüßungsrede war einigen zu lang, es war eine deutliche Klickenbildung zu beobachten, der Abend hatte uns 100€ gekostet (ein drittel unseres Jahresbudgets) und als alles aufgeräumt war blieben nur die Üblichen noch da um zu quatschen.

Über Ostern war ich dann zusammen mit knapp über 1000 anderen Studenten auf der Studikon in Aschaffenburg. Trotz der begeisterten Empfehlung meiner Cousine waren meine Erwartungen an dieses Festival nicht sehr hoch. Meine Beziehung zu Gott war an einem Tiefpunkt angelangt, wie ich ihn bisher noch nicht kannte und ich bezweifelt ernsthaft, ob ich in der Lage war innerhalb von 5 Tagen da wieder rauszukommen.
Die Band und Liederauswahl waren richtig super (nur leider konnte ich nicht singen), die Worshops und Predigten mittelmäßig und die zahlreichen Diskussionen mit meinen BWLer-Freunden interessant.
Gottes Stimme konnte am Ende doch durch die Mauer die ich mittlerweile um mich aufgebaut hatte durchdringen. Im Prinzip hat er mich aufgefordert IHm zu vertrauen und mir dabei Bibelstellen wie Röm 8.28 und Mt 6,33 gegeben.

In der letzten Aprilwoche hatte ich koplett frei. Es ist nichts erwähnenswerten passiert. Am Samstag haben wir in der Jugend die nächsten zwei Monate geplannt und war zwölf Jugendliche. Das hat mich dann doch sehr positiv überrascht.

Samstag, 2. April 2011

Märzrückblick 2011

Soso schon wieder ein Monat um. Wie schnell das doch geht. Wie heißt es doch gleich? Heute ist morgen schon gestern.

Die ersten beiden Wochen hatte ich immer noch Ferien. 9 Tage bin ich seit Weihnachten in der FH gewesen. Da fängt man glatt an zu vergessen wie es ist Student zu sein.
Meine stetigen Besuche bei der HNO-Ärztin gehen weiter (ich habe 3 Bakterienarten in meinem Mund, die eigentlich in den Magen gehören. Warum hab ich immer so was komisches?)
Ansonsten gab es in meiner ersten Märzhälfte eine Taufe, das jährliche Cousinentreffen und eine Geburtstagsfeier. Sonderlich aufregend war mein Leben trotzdem nicht.

Mit Beginn des Sommersemesters steigerte sich meine Laune erheblich. Endlich hatte ich wieder ein Aufgabe und durfte nebenbei eine Menge alte Freunde wiedersehen.
Meinen Studiumsschwerpunkt steht jetzt fest (Beratung, Supervision, Soziale Aktivierung) und ich bin glücklich mit meinen Seminaren. Dass ich 3 Hausarbeiten schreiben muss, ist da auch nicht mehr so schlimm.

Was die Jugendarbeit in meiner Kirche angeht, so wird sich wohl im Laufe des Jahres einiges ändern. Ich gehe zur Zeit verschiedene Ideen durch und bin gespannt welche Modelle sich rentieren werden.